Schritt 1Abbau am Standort
Am Ausstellungsort kommt es auf einen geordneten Abbau an. Einzelne Schränke sollen später wieder zugeordnet werden können, Beschläge und kleine Teile dürfen unterwegs nicht verloren gehen. Fotos des ursprünglichen Aufbaus können dabei helfen. Besonders bei Verkleidungen und Verbindungsstücken ist deren bisherige Lage interessant. Werden Teile nummeriert, sollte die Zuordnung bis zur erneuten Montage erhalten bleiben. Das kostet beim Abbau Aufmerksamkeit und erspart später unnötiges Suchen.
Der Verkäufer muss den Zugang zur Küche freigeben und den vereinbarten Umfang bereitstellen. Sind Leuchten, Spüle oder Geräte vom Kauf ausgenommen, sollte das schon vor Arbeitsbeginn bekannt sein. Bestehende Schäden lassen sich gemeinsam festhalten, bevor die Möbel bewegt werden. Empfindliche Fronten und Kanten benötigen Schutz, ausgebaute Türen einen sicheren Platz. Bei großen Arbeitsplattenteilen wird zuvor geklärt, ob sie überhaupt in der bisherigen Form herausgebracht werden können. Eine vereinbarte Abholung besagt für sich genommen nicht, dass Demontagewerkzeug, Verpackung oder helfende Hände gestellt werden. Gerade bei Eigenleistung brauchen Sie dafür klare Absprachen mit dem Studio. Das gilt auch für die Frage, bis wann der Ausstellungsplatz vollständig geräumt sein muss.
Schritt 2Transport
Für den Transport zählt der ganze Weg vom bisherigen Aufstellplatz bis in Ihren Küchenraum. Dazu gehören Türen, Treppen, Absätze und mögliche Aufzüge. Deren nutzbare Maße sind hilfreicher als die bloße Angabe, dass ein Aufzug vorhanden ist. Ein langes Plattenteil kann an einer Kurve scheitern, während ein Schrank problemlos hindurchpasst. Fotos von schwierigen Stellen machen die Abstimmung leichter. Wenn Teile getrennt geliefert werden, sollte außerdem bekannt sein, wo sie bis zum Aufbau stehen können.
In Frankfurt braucht das Fahrzeug an beiden Adressen einen praktikablen Zugang. Eine vermutete freie Parklücke ist noch keine vereinbarte Entladestelle. Entfernung zum Eingang, Stockwerk und mögliche Einschränkungen der Zufahrt gehören deshalb in die Anfrage. Falls eine besondere Lösung erforderlich ist, wird sie für den tatsächlichen Standort geprüft. Wir machen dazu keine allgemeinen Zusagen über Genehmigungen oder Gebühren. Im Transportangebot sollte auch stehen, wer trägt und wer verpackt. Bei Zwischenlagerung sind ein trockener Raum und Schutz gegen Beschädigungen wichtig. Eine vollständige Übergabe umfasst schließlich mehr als große Möbelteile: Zubehör, Schrauben, Einlegeböden und die Unterlagen zu den Geräten sollen zusammen mit der Küche ankommen.
Schritt 3Aufbau & Anschluss
Der Wiederaufbau richtet sich nach Ihrer vereinbarten Anordnung. Schränke müssen sicher stehen beziehungsweise passend befestigt werden, Türen und Auszüge sollen sich ohne Hindernis bewegen. Vorhandene Arbeitsplattenteile werden auf ihre weitere Verwendung geprüft. Falls eine neue Platte bestellt wurde, braucht deren Einbau einen abgestimmten Zeitpunkt. Bis dahin kann die Küche unter Umständen noch nicht wie vorgesehen genutzt werden. Solche offenen Arbeiten gehören ausdrücklich benannt, damit Sie Ihren Alltag danach planen können.
Am Ende ist ein gemeinsamer Rundgang sinnvoll. Dabei geht es um sichtbare Beschädigungen, die Vollständigkeit der Möbel und die vereinbarten Funktionen. Welche Geräte getestet wurden und welche Anschlüsse noch ausstehen, sollte verständlich festgehalten sein. Falls Restarbeiten nötig sind, helfen konkrete Angaben zur Aufgabe und zum zuständigen Betrieb. Auch Fragen zur Garantie einzelner Geräte gehören an den Verkäufer beziehungsweise den benannten Garantiegeber; eine Montagezusage beantwortet sie nicht. Für Ihre erste Anfrage reichen der ungefähre Küchenumfang, beide Standorte und Angaben zum Zugang. Liegt schon ein Angebot für das Ausstellungsstück vor, können dessen Maße und Leistungsumfang die Besprechung ergänzen. Der Ratgeber zu Abbau und Transport hilft Ihnen, diese Angaben zusammenzustellen, bevor ein verbindlicher Auftrag besprochen wird.